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	<title>Schule 2.0 &#187; Manifest</title>
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	<description>professionals go back to school</description>
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		<title>Erste Schritte</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 08:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ulrike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Manifest]]></category>

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		<description><![CDATA[Was haben wir jetzt vor? Hier meine Gedanken dazu: Wir wollen nichts zentralistisch regieren, administrieren oder vorgeben. Konkrete Veranstaltungen, die wir organisieren werden, sollen für andere nur Anregung, nicht Schema sein. Wir wollen und können auch keinen Lehrplan  für ein Fach &#8220;Medienkompetenz&#8221; oder irgendwelche Patentrezepte  entwickeln. Die Grundidee ist ganz einfach, dass Interessierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben wir jetzt vor? Hier meine Gedanken dazu: Wir wollen nichts zentralistisch regieren, administrieren oder vorgeben. Konkrete Veranstaltungen, die wir organisieren werden, sollen für andere nur Anregung, nicht Schema sein. Wir wollen und können auch keinen Lehrplan  für ein Fach &#8220;Medienkompetenz&#8221; oder irgendwelche Patentrezepte  entwickeln. Die Grundidee ist ganz einfach, dass Interessierte  (&#8220;Professionals&#8221;, Lehrer, Schüler und mögliche Veranstalter) sich bei  uns direkt (bevorzugt) oder über die <a href="http://www.xing.com/group-49082.bf65a4">Xing-Gruppe</a> registrieren und mögliche Themen bzw.  Themenwünsche für Workshops und Veranstaltungen angeben. Dann können  sich Referenten und Interessenten zusammenfinden und selbst eine  Veranstaltung organisieren &#8211; in einer Schule oder auch außerhalb. Ob man am Anfang eher eine Art Vortrag anbietet oder gleich einen Workshop, hängt von den Teilnehmern und dem Veranstaltungsort ab. Sie  werden gebeten, über die Veranstaltung im Projektblog zu berichten. Nach  und nach wird sich dann Know-how ansammeln und man wird neuen  Interessenten Anregungen und Hilfestellung für die Durchführung solcher  Veranstaltungen geben können. Alle Teilnehmer haben den positiven  Nebeneffekt, dass sie interessante Menschen kennenlernen, die über  besondere  Fähigkeiten verfügen und sich für die Bildung engagieren  wollen.</p>
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		<title>Liste möglicher Veranstaltungsthemen</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 08:33:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ulrike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Manifest]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Liste ist ein Anfang und ruft nach möglichst konkreten Änderungs- und Ergänzungsvorschlägen. Sie soll auch nicht eine ausschließliche Aufzählung möglicher Themen sein, sondern Anregung. Ich würde mir auch wünschen, dass jemand Vorschläge macht, wie man die Themen möglichst interaktiv und lebendig gestalten kann. Workshop-Ideen fehlen noch ganz.
INTERNET

Was ist das Internet? Wie verändert es sich?
Vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Liste ist ein Anfang und ruft nach möglichst konkreten Änderungs- und Ergänzungsvorschlägen. Sie soll auch nicht eine ausschließliche Aufzählung möglicher Themen sein, sondern Anregung. Ich würde mir auch wünschen, dass jemand Vorschläge macht, wie man die Themen möglichst interaktiv und lebendig gestalten kann. Workshop-Ideen fehlen noch ganz.</p>
<p>INTERNET</p>
<ul>
<li>Was ist das Internet? Wie verändert es sich?</li>
<li>Vom ARPANET zum Semantischen Web.</li>
<li>Was bedeutet „Web 2.0“?</li>
<li>Soziale Netzwerke und Datenschutz</li>
<li>Hin zum Semantischen Web</li>
<li>Das „Internet der Dinge“</li>
<li>Der dunkle Bereich („The Dark Web“): Die unbekannten Bereiche des Internet</li>
</ul>
<p>BUSINESS</p>
<ul>
<li>Veränderung der Weltwirtschaft durch neue Leistungen und Produkte im Bereich der IT-Industrie<br />
(keine Werbeveranstaltungen, im Vordergrund soll stehen, wie Arbeit und Wirtschaft sich verändern)</li>
<li>Amazon: Nur eine Online-Buchhandlung?</li>
<li> Aufstieg und Aktivitäten von Google</li>
<li>Die Suchmaschine</li>
<li>Google Earth</li>
<li> Google Book Search</li>
<li> (…)</li>
<li> Middleware</li>
<li> Cloud Computing</li>
<li> Open Source Software</li>
<li> Zukunft der Robotik</li>
<li> Micropayment, virtuelles Geld</li>
<li> Green IT, Klimawandel</li>
<li> Veränderung der Arbeitswelt durch das Internet: Von der Abteilung zur Community?</li>
<li> Telearbeit</li>
</ul>
<p>E-GOVERMENT</p>
<ul>
<li>Beispiele für E-Government Projekte in Deutschland und im Ausland</li>
<li>Nutzung von Public Sector Information, Europa im Vergleich: Recht, Technik</li>
</ul>
<p>INTERNETKRIMINALITÄT UND DATENSCHUTZ</p>
<ul>
<li> Technische Aspekte: Wo und wie sind Kriminelle und Spione im Netz aktiv?</li>
<li>Streit um Vorratsdatenspeicherung, Überwachung und Netzsperren im In- und Ausland</li>
</ul>
<p>KUNST</p>
<ul>
<li> Die Veränderung bekannter und die Entwicklung neuer Kunstformen durch Digitalisierung und Internet</li>
<li> Komponieren heute</li>
<li> Mashups</li>
<li> …</li>
</ul>
<p>WISSENSCHAFT</p>
<ul>
<li> Der Streit um die Digitalisierung der Bibliotheken und Open Access</li>
<li> Arbeiten mit digitalen Archiven, Beispiele Geschichte, Geografie, Astronomie, Biologie…</li>
<li> Museum 2.0, positive Beispiele aus dem In- und Ausland</li>
</ul>
<p>KULTUR &amp; KREATIVWIRTSCHAFT</p>
<ul>
<li>Stiehlt Google das kulturelle Erbe der Menschheit? Über das Google Book Search-Projekt.</li>
<li>Das E-Book kommt! Stirbt das Buch? Ökonomische, psychologische und gesellschaftliche Aspekte.</li>
<li>Blogger, Perlentaucher, Zeitung Online: Sitzen kluge Köpfe nur noch vor dem Computer? Die Zukunft des Journalismus</li>
<li>Die Krise der Musikindustrie</li>
<li>Die Copyright Wars und der Kampf um das Urheberrecht</li>
<li>“Some Rights Reserved” statt „All Rights Reserved”? Creative Commons</li>
<li>Computerspiele, mögliche Risiken und Nebenwirkungen.</li>
</ul>
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		<title>Manifest Schule 2.0</title>
		<link>http://schulezweinull.de/blog/2010/01/10/manifest-schule-2-0/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 10:11:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Manifest]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einfach Zeit eine Idee mal zu manifestieren. Das plakativ zu “Papier” zu bringen, was uns hier beschäftigt. Die Frage ob unser “System” Bildung in Zukunft überhaupt noch funktionieren kann. Ob die Zeiten von Wissensbulimie (&#8220;Wir lernen für die Klausur&#8221;), Frontalunterricht (&#8220;Wenn alles schläft und einer spricht, dann nennt man das ganze Unterricht&#8221;), standardisierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einfach Zeit eine Idee mal zu manifestieren. Das plakativ zu “Papier” zu bringen, was uns hier beschäftigt. Die Frage ob unser “System” Bildung in Zukunft überhaupt noch funktionieren kann. Ob die Zeiten von Wissensbulimie (&#8220;Wir lernen für die Klausur&#8221;), Frontalunterricht (&#8220;Wenn alles schläft und einer spricht, dann nennt man das ganze Unterricht&#8221;), standardisierten Lernmethoden, -inhalten und -bewertungen noch zeitgemäß sind.</p>
<p>Man kann zukünftige Generationen nicht auf die Zukunft vorbereiten, in dem man sie mit einem Erkenntnissen aus der Vergangenheit konfrontiert. <a href="http://search.twitter.com/search?q=future+schulezweinull">Die Zukunft</a> wird schneller schlagen, als die Vergangenheit und das Jetzt, was heute schon <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Schirrmacher">einige der Bildungsvermittler überfordert</a>. Die Zukunft wird damit aber auch flexiblere Möglichkeiten bieten sein eigenes Leben zu gestalten, sowohl Online als auch Offline. Das Medium Internet unterstützt diese Veränderung, wird dabei jedoch nicht den Weg aufweisen. Denn auch in Zukunft sind es die Menschen, die die Richtung vorgeben.</p>
<p>Es ist nicht das Medium, welches eine gesellschaftliche Veränderung einleitet. Es sind die Menschen, die es nutzen, um etwas zu bewegen einzuleiten.</p>
<p>Schule 2.0 ist daher kein Manifest für den generellen Einsatz von Web 2.0 und die Abschaffung der Lehrerschaft, sondern die Vision einer kollektiven Lerngemeinschaft, die dort, wo es Sinn macht auf neue Medien zurückgreift. Schule 2.0 ist daher kein Update des Bildungssystems mit neuen Spielzeugen, sondern der nächste evolutionäre Schritt hin zum Informationszeitalter, das sowohl das Gut der Gemeinschaft und eines Miteinanders, als auch die individuelle Entfaltung des einzelnen in den Mittelpunkt stellt.</p>
<p><strong>Präsentation</strong></p>
<div id="__ss_1419114" style="width: 660px; text-align: left;"><object style="margin:0px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="660" height="550" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=schule-2-0-manifest-v-1-4-090511145738-phpapp02&amp;rel=0&amp;stripped_title=manifest-fr-schule-20-v14" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin:0px" type="application/x-shockwave-flash" width="660" height="550" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=schule-2-0-manifest-v-1-4-090511145738-phpapp02&amp;rel=0&amp;stripped_title=manifest-fr-schule-20-v14" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
<p>Das Manifest ist nur eine Momentaufnahme. Soll Anregung liefern für weitere Ideen und Diskussion, sowohl Online aber vor allem Offline. Daher möchten wir hier ausdrücklich zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup_%28Internet%29">Mashup</a> der Präsentation einladen. Lade es herunter, verändere es, <a href="http://schulezweinull.de/?p=68#respond">kritisiere es</a>, aber vor allem <a href="http://schulezweinull.de/?p=68#respond">kommentiere es</a>.</p>
<p><strong>Download</strong></p>
<p><a href="http://www.mediafire.com/schulezweinull">http://www.mediafire.com/schulezweinull</a> (PDF, Powerpoint, Keynote, …)</p>
<p>Dieser Vision sollen aber auch Taten folgen, die wir auf Schule 2.0 entwickeln und in die Schulen tragen wollen. Dafür bedarf es keiner Lehrplanänderung oder Bildungsreform, Minister und Bedenkenträger, sondern Menschen mit Mut zur Veränderung, <a href="http://schulezweinull.de/register">die etwas bewegen wollen</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wozu die Initiative?</title>
		<link>http://schulezweinull.de/blog/2010/01/09/wozu-die-initiative/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 17:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Manifest]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative]]></category>

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		<description><![CDATA[Internet und digitale Technik verändern unsere Welt so radikal, dass dies nur mit Meilensteinen in der Geschichte der Menschheit wie der Erfindung des Buchdrucks oder der Industriellen Revolution vergleichbar ist.
Jeder kommt mit dem Internet in Berührung, entweder weil er es nutzt oder weil er merkt, dass Angebote, Märkte, Dienstleistungen dorthin abwandern und nicht mehr in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Internet und digitale Technik verändern unsere Welt so radikal, dass dies nur mit Meilensteinen in der Geschichte der Menschheit wie der Erfindung des Buchdrucks oder der Industriellen Revolution vergleichbar ist.</p>
<p>Jeder kommt mit dem Internet in Berührung, entweder weil er es nutzt oder weil er merkt, dass Angebote, Märkte, Dienstleistungen dorthin abwandern und nicht mehr in der gewohnten Form in der realen Welt verfügbar sind. Aber nur wenige haben auch nur eine grobe Vorstellung davon, wie stark Internet und Digitalisierung Wirtschaft, Gesellschaft und Recht verändern und was die Zukunft noch bringen wird.</p>
<p>Noch weniger Menschen haben die Fähigkeiten und das Selbstvertrauen, ihren Weg in diese neue Welt selbst zu suchen und dabei kreativ und kritisch zu sein. E-Mails verschicken und Informationen googeln zu können und in einem sozialen Netzwerk aktiv zu sein, bedeutet noch keine Medienkompetenz.<span id="more-59"></span></p>
<p><strong>Darum rufen wir Menschen, die sich beruflich oder im Studium mit dem Internet und digitalen Technologien beschäftigen, dazu auf, in die Schulen zu gehen und mit Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern zu reden. Über ihre alltägliche Arbeit, über das Leben mit dem Internet. Über Vorteile, Risiken und Nebenwirkungen sozialer Netzwerke. Über neue Möglichkeiten, kreativ zu sein. Über neue Formen der Arbeit und der Zusammenarbeit. Über die Zukunft der Kreativwirtschaft und anderer Wirtschaftszweige. Über die Zukunft der Wissensvermittlung und den Kampf ums Urheberrecht. </strong></p>
<p>Die Grundstruktur der Einstiegs-Stunde sollte im Allgemeinen eine Präsentation mit anschließender Diskussion oder auch nur eine Diskussion sein. Es sollte kein Computerkurs sein, nicht einmal Internetzugang ist erforderlich. Das mag angesichts des Themas paradox klingen. Der persönliche Kontakt und das persönliche Gespräch sollen aber beim Erstkontakt den Vorrang haben, darum muss zunächst über das Internet geredet werden, bevor eventuell damit oder darin gearbeitet wird.</p>
<p>Es wäre natürlich erwünscht, aber in keiner Weise vorgegeben, dass sich daraus dann Projekte entwickeln, bei denen die Schüler aktiv mitmachen können, oder dass einzelne Schüler oder Gruppen im Gegenzug in Unternehmen eingeladen werden. Vielleicht wird der Gast auch gebeten, einen weiteren Vortrag bei einer Abendveranstaltung zu halten, zu der weitere Lehrer und/oder Eltern eingeladen sind.</p>
<p><strong>Das Ziel der Initiative ist es, durch sachliche Information Medienkompetenz zu stärken, Schüler auf die stattfindenden und zukünftigen Umwälzungen von Wirtschaft und Gesellschaft vorzubereiten, auf neue Möglichkeiten aufmerksam zu machen. Diffuse Ängste sollen abgebaut werden und stattdessen ein aufgeklärtes Bewusstsein für Gefahren geschaffen werden. </strong></p>
<p><strong>Letztlich geht es darum, dringend nötige Debatten über wirtschaftliche, gesellschaftliche und rechtliche Folgen und Fragen der neuen Technologien in die Mitte der Gesellschaft zu tragen und dabei das Niveau der Diskussion zu heben.</strong></p>
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